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	<title>Joachim Väth</title>
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	<title>Joachim Väth</title>
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		<title>Qualität &#8230; es ist mir eine Freude für Sie zu kochen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[nadia]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Apr 2025 17:47:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Qualität (lat. qualitas), ein Wort mit so vielen Bedeutungen, Wahrnehmungen und Interpretationen. Messen und vergleichen, ein erster guter Ansatz. Qualität, schon so lange historisch im Bewusstsein. Für mich zeigt sich Qualität wunderbar und einfach am Beispiel des Kochens und der Cuisine. Bereits im ersten in Deutschland gedruckten Kochbuch von Marx Rumpolt (1581) wird unter anderem [&#8230;]</p>
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<p>Qualität (lat. qualitas), ein Wort mit so vielen Bedeutungen, Wahrnehmungen und Interpretationen. Messen und vergleichen, ein erster guter Ansatz. Qualität, schon so lange historisch im Bewusstsein. Für mich zeigt sich Qualität wunderbar und einfach am Beispiel des Kochens und der Cuisine. </p>



<p>Bereits im ersten in Deutschland gedruckten Kochbuch von Marx Rumpolt (1581) wird unter anderem über den richtigen Einkauf, die Organisation, die Qualifikation des Personals sowie von Ordnungs- und Hygieneanweisungen für die Küche gesprochen. Was die einzelnen Definitionen von Qualität anbelangt, wird im Kontext der Geschichte zukünftig berichtet.</p>



<p>Bevor ich auf die Demings, Ohnos oder Sutherlands dieser Welt komme – und ich schätze diese Personen wirklich sehr – möchte ich bei der Küchen- und Kochwelt bleiben. Das Tantris in München ist in Deutschland eine absolute Kultstätte und seit über 50 Jahren auf internationalem Spitzenniveau. Eckart Witzigmann war bei der Gründung mit dabei und sieben Jahre lang Chef, gefolgt von Heinz Winkler, der 13 Jahre lang das Zepter innen hatte. Hans Haas prägte das Tantris 30 Jahre lang (versehen mit zwei Michelin Sternen) und hat das Restaurant als „Gast-Haus“ bezeichnet. Ja, Sie haben richtig gelesen, ein Gast-Haus! Für Hans Haas steht der Kunde im Mittelpunkt. Und das sollte er auch bei unserem Tun und Wirken sein, im Mittelpunkt stehen. Ich hatte das sehr große Vergnügen, im Tantris zweimal Gast zu sein, zusammen mit meinen Freunden. Ein Erlebnis, das prägt. Und Hans Haas schrieb mir zum Andenken auf meine Speisekarte … „es war mir eine Freude für Sie zu kochen.“ </p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://vaeth.de/wp-content/uploads/2021/08/Tantris-scaled.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://vaeth.de/wp-content/uploads/2021/08/Tantris-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-48015" style="width:512px;height:384px" srcset="https://vaeth.de/wp-content/uploads/2021/08/Tantris-980x735.jpg 980w, https://vaeth.de/wp-content/uploads/2021/08/Tantris-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></a></figure>



<p>Und so möchte ich Qualität auch sehen … „es ist mir eine Freude für Sie zu arbeiten.“ Spaß bei der Arbeit und Sie als Kunde im Zentrum des Geschehens.</p>



<p>Vom Kunden zum Ursprung. </p>



<p>Wir machen einen Schritt zurück in die Vergangenheit, und zwar in die Zeit nach dem 2. Weltkrieg. Hier entstand in Japan ein völlig neuer Ansatz für Operations Management, das weltberühmte TOYOTA Produktions-System von Taiichi Ohno oder auch lean production genannt. Natürlich ist das System nicht an einem Tag entstanden, sondern hat sich kontinuierlich (wir merken uns KVP) weiterentwickelt. Umrüstungen dauerten in den Jahren 1945 bis 1955 ca. 2-3 Stunden, 1962 (in dem Jahr bin ich übrigens geboren) im Hauptwerk nur noch 15 Minuten und 9 Jahre später nur noch 3 Minuten (Hauptwerk und Werk Motomachi). Alles was Toyota ausprobierte, hat auch nicht permanent zum Erfolg geführt, so z.B. das Paletten-kanban 1961. Versuch und Irrtum ist ein probates Mittel an Ergebnisse zu gelangen. Heute gibt es eine große Anzahl an Werkzeugen, um gute Vorhersagen zu treffen, aber auch die funktionieren nicht immer.</p>



<p>Viele Faktoren haben dazu beigetragen, dass lean production so eingeschlagen hat und die Automobilindustrie revolutionierte: Just-in-Time, Pull-system, 5S-Methode, andon, kanban (1962 in der ganzen TOYOTA Welt eingeführt), SMED, TPM, Zero defects, TQC, u.v.m.</p>



<p>Schlüssel ist das Thema „Verschwendung vermeiden (jap. Muda)“ und nur „value added“ zählt. </p>



<p>Gerne schule ich Sie oder Ihr Team in allen japanischen Erfolgsrezepten und führe alles unter dem KAIZEN-Umbrella zusammen.</p>



<p>Zurück. Was ist das Wichtige bei den Erkenntnissen von Herrn Ohno (29.02.1912 – 28.05.1990)? Der Kunde steht auch bei ihm im Mittelpunkt seines Handelns, ihn interessiert der MEHRWERT für den KUNDEN und in Japan spürbar, sogar auf die ganze Gesellschaft bezogen! Es ist die innere Einstellung, die Kultur und geht tiefgründig in die Selbstreflexion.</p>



<p>Für mich sind kontinuierliche Verbesserung und Innovation bis heute jung geblieben und Voraussetzung, dem Kunden das sogenannte „WOW-Erlebnis“ zu geben. Mein sehr guter Freund und Partner bei Vorlesungen, Herr Rémy Walter, hat mit seinen Kollegen bei GM Powertrain dazu den Begriff „Customer Enthusiasm“ eingeführt. Dieser „Kunden-Enthusiasmus“ hat mir so gut gefallen, dass ich ihn in unserer Vorlesung für Operations Management an der Schiller International University verwendet habe.&nbsp;</p>



<p>Mehr finden Sie u.a. im Original-Buch von Taiichi Ohno: Das TOYOTA-Produktions-System. Natürlich sind sehr viele Bücher zu diesem Thema geschrieben worden, aber ich bin immer gerne erstmal beim Original. In meiner eigenen Studienzeit haben wir den Bestseller „The Machine That Changed The World“ von Womack, Jones und Roos auseinandergenommen. Deshalb hier in Reminiszenz aufgeführt. Keine Angst, wir werden auch zu ganz aktuellen Management-Methoden kommen! Mit all ihren Vor- und Nachteilen.&nbsp;</p>



<p>Aber: Kenne deine Wurzeln, kenne die Geschichte und verstehe den Ursprung und die Zusammenhänge. Dann wird manchmal alles klar und einfach.&nbsp;</p>



<p>Es erstaunt vielleicht, dass TEAM-work auch bei der exzeptionellen Erfolgsmethode aus Japan mit von entscheidender Rolle war. General MacArthur holte einen Statistiker und Verfechter der statistischen Qualitätskontrolle 1950 nach Japan, um bei der Reindustrialisierung des vom Krieg gezeichneten Landes zu helfen. Sein Name: Dr. William Edwards Deming.&nbsp;</p>



<p>Herrn Dr. Deming gebührt zu Recht ein großer Teil des Verdienstes für die signifikante Verbesserung der Qualität japanischer Waren und Produkte. Der bereits 1951 gegründete Deming-Preis ist einer der ersten Qualitätspreise überhaupt und wird heute von der Japanese Union of Scientists and Engineers (JUSE) getragen.&nbsp;</p>



<p>Wie üblich zählt der Prophet im eigenen Land oft wenig und so ist es nicht verwunderlich, dass Dr. Deming, respektive seine Erkenntnisse, erst im Jahr 1980 in den USA so richtig wahrgenommen wurden. Auslöser: die NBC-Dokumentation mit dem Titel            <em>If Japan can … Why can’t we? </em>1982 wurde sein berühmtes 14-Punkte-Programm für besseres Management unter dem Titel: <em>Quality, Productivity, and Competitive Positio</em>n (Cambridge, Mass.: MIT Press) veröffentlicht.</p>



<p>Yes we can … Honi soit qui mal y pense 😉&nbsp;</p>



<p>Wir haben kurz Kaizen (jap.: Ky’zen) angesprochen. Das Wort besteht aus zwei Bestandteilen: a) &#8222;kai&#8220; mit der Bedeutung&nbsp; &#8222;Veränderung, Wandel&#8220; und b) &#8222;zen&#8220; mit dem Inhalt&nbsp;&#8222;zum Besseren&#8220;. Andrea Löhndorf beschreibt in Ihrem Buch Kintsugi – Die Kunst, schwierige Zeiten in Gold zu verwandeln, Kaizen als die Chance der kleinen Schritte. Das Buch ist übrigens sehr schön und entspannend geschrieben.</p>



<p>Kaizen gilt als integraler Bestandteil des Qualitätsmanagements. Und dieses Thema bearbeiten wir ja gerade. So können wir u.a. Prozesse oder Arbeitsabläufe in „regelmäßiger systematischer und faktischer Form hinterfragen und bewerten“ (Georg E. Weidner: Qualitätsmanagement). Gelandet sind wir jetzt beim sogenannten PDCA-Zyklus: Plan-Do-Check-Act. Er wird auch als Deming-Wheel oder Shewhart Cycle bezeichnet. An dieser Stelle sei erwähnt, dass Deming Schüler von Walter A. Shewhart war, dem Begründer der statistischen Prozesslenkung.</p>



<p>Es gibt ein hervorragendes Buch von Hanns Blasius: Porsche – Toyota – General Electric – Gute Unternehmensführung in Deutschland, Japan und den USA. Dieses Buch beschreibt in kompetenter Art und Weise Philosophie, Leadership und Management der drei unterschiedlichen Welt-Regionen und Kulturen, zeigt Hintergründe auf und verweist auf die Unterschiede im Systemansatz. Hans Blasius war mein MBA Direktor und Mentor an der Schiller International University in Straßburg. Wichtig war sein Paradigmen-Wechsel. „Paradigma-Flexibilität bedeutet, offen gegenüber neuen Ideen zu sein. Paradigma-Flexibilität ist lernbar. Wer denken kann, der lernt daraus!“</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://vaeth.de/wp-content/uploads/2021/09/vaeth_bild_blog.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="789" src="https://vaeth.de/wp-content/uploads/2021/09/vaeth_bild_blog-1024x789.jpg" alt="" class="wp-image-48029" style="width:512px;height:395px" srcset="https://vaeth.de/wp-content/uploads/2021/09/vaeth_bild_blog-980x755.jpg 980w, https://vaeth.de/wp-content/uploads/2021/09/vaeth_bild_blog-480x370.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></a></figure>



<p>Für heute schließen möchte ich mit einem Zitat – es passt hervorragend zu Kaizen und Qualitätsmanagement – von Leo N. Tolstoi: „Denn das liegt jetzt in meiner Macht: meinem Leben die Richtung auf das Gute zu geben!“ Frei nach dem Motto: Plan-Do-Check-Act.</p>



<p><br></p>
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		<title>&#8222;Glück auf, Glück auf, der Steiger kommt&#8220; Weltkulturerbe der UNESCO</title>
		<link>https://vaeth.de/glueck-auf-glueck-auf-der-steiger-kommt-weltkulturerbe-der-unesco/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Joachim Väth]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Mar 2023 14:55:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Glück auf, Glück auf, der Steiger kommt&#8220; ist DAS Steigerlied schlechthin und seit dem 15.03.2023 gehört es zum Weltkulturerbe der UNESCO. Wie schön! Seine Wurzeln reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück. Ich habe das Bergmannslied als Bergbaubeflissener, Clausthaler Bergbaustudent und Bergbauingenieur oft und gerne um Mitternacht auf dem Clausthaler Barbaraball gehört und laut mitgesungen. Gänsehaut [&#8230;]</p>
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<p>&#8222;Glück auf, Glück auf, der Steiger kommt&#8220; ist DAS Steigerlied schlechthin und seit dem 15.03.2023 gehört es zum Weltkulturerbe der UNESCO. Wie schön! Seine Wurzeln reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück. Ich habe das Bergmannslied als Bergbaubeflissener, Clausthaler Bergbaustudent und Bergbauingenieur oft und gerne um Mitternacht auf dem Clausthaler Barbaraball gehört und laut mitgesungen. Gänsehaut pur.</p>



<p>Vieles geht in den schnellen, digitalen Zeiten verloren &#8230; aber ich erinnere mich gerne an traditionelle Werte. </p>



<p>&#8222;Einmal Bergmann, immer Bergmann&#8220; heißt es. Und das denke ich auch.</p>



<p>Glück auf, Glück auf! Der Steiger kommt,<br>und er hat sein helles Licht bei der Nacht,<br>und er hat sein helles Licht bei der Nacht<br>schon angezündt, schon angezündt.</p>



<p>Hat’s angezündt, ´s wirft seinen Schein,<br>und damit so fahren wir bei der Nacht,<br>und damit so fahren wir bei der Nacht<br>ins Bergwerk ein, ins Bergwerk ein.</p>



<p>Ins Bergwerk ein, wo die Bergleut‘ sein,<br>die da graben das Silber und das Gold bei der Nacht,<br>die da graben das Silber und das Gold bei der Nacht<br>aus Felsgestein, aus Felsgestein.</p>



<p>Der eine gräbt das Silber, der andere gräbt das Gold.<br>Und dem schwarzbraunen Mägdelein bei der Nacht,<br>und dem schwarzbraunen Mägdelein bei der Nacht<br>dem sein sie hold, dem sein sie hold.</p>



<p>Ade, Ade! Herzliebste mein!<br>Und da drunten in dem tiefen, finstren Schacht bei der Nacht,<br>und da drunten in dem tiefen, finstren Schacht bei der Nacht,<br>da denk ich dein, da denk ich dein.</p>



<p>Und kehr‘ ich heim zur Liebsten mein,<br>dann erschallet des Bergmanns Gruß bei der Nacht:<br>dann erschallet des Bergmanns Gruß bei der Nacht:<br>Glück auf, Glück auf !!! Glück auf,&nbsp; Glück auf !</p>



<p>Wir Bergleut‘ sein, kreuzbrave Leut‘,<br>denn wir tragen das Leder vor dem Arsch bei der Nacht,<br>denn wir tragen das Leder vor dem Arsch bei der Nacht<br>und saufen Schnaps, und saufen Schnaps!</p>



<p>In memoriam: </p>



<p>Die deutschen Steinkohle-Kumpel verabschieden sich von der letzten Zeche Prosper-Haniel am 21.12.2018 mit offiziellem Festakt. </p>



<p></p>



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		<item>
		<title>Auditor für Umweltmanagementsysteme</title>
		<link>https://vaeth.de/auditor-fuer-umweltmanagementsysteme/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Joachim Väth]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Dec 2022 19:02:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[DIN EN ISO 14001]]></category>
		<category><![CDATA[DIN EN ISO 9001]]></category>
		<category><![CDATA[KVP]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
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		<category><![CDATA[Prozessoptimierung]]></category>
		<category><![CDATA[QM]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätsmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltmanagement]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unsere Umwelt liegt mir am Herzen. Neben allem notwendigen technologischen Fortschritt müssen wir die Symbiose zur Natur in allen Belangen schaffen. Meine Ausbildung bei der VOREST AG zum EMS Auditor / Lead Auditor / Auditor für Umweltmanagementsysteme beinhaltet die Beurteilung und Bewertung dieser Systeme anhand der Kriterien und Anforderungen entsprechend den Normen ISO 14001:2015 und [&#8230;]</p>
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<p>Unsere Umwelt liegt mir am Herzen. Neben allem notwendigen technologischen Fortschritt müssen wir die Symbiose zur Natur in allen Belangen schaffen.</p>



<p>Meine Ausbildung bei der VOREST AG zum EMS Auditor / Lead Auditor / Auditor für Umweltmanagementsysteme beinhaltet die Beurteilung und Bewertung dieser Systeme anhand der Kriterien und Anforderungen entsprechend den Normen ISO 14001:2015 und ISO 19011. Die absolvierte Ausbildung wird überwacht von der IRCA (International Register of Certificated Auditors).</p>



<p>In der japanischen Produktionsphilosophie ist eine der Kernaussagen: Vermeide MUDA, vermeide Verschwendung. Das englische Wort dafür ist WASTE, das auch für Abfall steht. Vermeiden wir Abfall!?</p>



<p>Vertieft habe ich mein Wissen in einem Zertifikats-Lehrgang der SICQUALITY AKADEMIE im Sinne der Abfallbeauftragtenverordnung (AbfBeauftrV §9 Absatz 1 Nummer 3) und Kenntnisse des Abfallrechts und der Abfalltechnik erworben, respektive Kenntnisse über die Pflichten und Rechte des Abfallbeauftragten. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Struthof &#8211; und was es uns heute sagen kann &#8230;</title>
		<link>https://vaeth.de/struthof-und-was-es-uns-heute-sagen-kann/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Joachim Väth]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Sep 2022 20:22:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich war kürzlich in Natzweiler-Struthof im Elsass (Département Bas-Rhin), einer Gedenkstätte an die schreckliche Zeit des 2. Weltkriegs. Es ist das einzige Konzentrationslager der Deutschen auf französischem Boden. Ich war bislang noch nie in einem Konzentrationslager und es hat mich sehr betroffen gemacht, vor allem, weil viele Erinnerungstafeln – gerade heute – in sehr trauriger [&#8230;]</p>
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<p>Ich war kürzlich in Natzweiler-Struthof im Elsass (Département Bas-Rhin), einer Gedenkstätte an die schreckliche Zeit des 2. Weltkriegs. Es ist das einzige Konzentrationslager der Deutschen auf französischem Boden. Ich war bislang noch nie in einem Konzentrationslager und es hat mich sehr betroffen gemacht, vor allem, weil viele Erinnerungstafeln – gerade heute – in sehr trauriger Weise wieder zum Nachdenken anregen sollten. Laut Focus online gehören im Jahr 2022 48 Staaten zu Europa und weitere 2 sind nicht eindeutig, je nach Definitionsanwendung. In Natzweiler-Struthof stammten die Deportierten aus über 30 europäischen Ländern, das entspricht ca. 60 % des heutigen Europas! Grundlage war der sogenannte Nacht- und Nebel-Erlass von 1941. Er sah vor, Widerstandskämpfer spurlos verschwinden zu lassen und das KZ Natzweiler sollte die NN-Deportierten aus ganz Europa aufnehmen. Diese nicht mehr &#8218;existenten‘ Menschen „erlebten in den Lagern den vollständigen Verlust&nbsp;ihrer Menschenrechte, aber auch Beweise außergewöhnlicher Solidarität über Nationalitäten hinweg“, so auf einer Tafel notiert. Einer der Überlebenden war der Widerstandskämpfer Pierre Sudreau. Er traf mich mit seinen Worten mitten ins Herz: „In den Lagern bin ich zum Europäer geworden.“ Was für eine Aussage nach all den Folterungen, Gräueltaten und Ermordungen durch den von Hitler verursachten und getätigten Wahnsinn.&nbsp;</p>



<p>Und heute, im Jahr 2022, stehen wir Europäer wieder vor einem solchen Wahnsinn. Krieg, Ermordungen, Massengräber. Haben wir nichts gelernt? Ich wünsche mir wieder Widerstandskämpfer wie Pierre Sudreau, die für ein geeinigtes Europa einstehen und hoffe wir &#8218;überleben&#8216; wie er die düsteren Zeiten, die im Moment massiv auf uns zu kommen. Existenzängste der Bürger und Bürgerinnen, genährt durch pandemische Auswirkungen auf unser Gesellschaftssystem, Energie- und Ressourcenknappheiten, Inflation, Rezession, mangelnde Sicherheits- und Führungskonzepte und vieles mehr sind gepaart von der Umweltzerstörung und Klimakatastrophe, obgleich Jahrzehnte lang, bereits durch kompetente Wissenschaftler weltweit davor gewarnt wurde. Ich bin kein Pessimist, eher der Realist, deshalb auch das Worst-Case-Szenario in meiner Betrachtung. Die Gefahr eines auf Europa sich ausdehnenden Kriegs sind nicht von der Hand zu weisen und die potenzielle Möglichkeit des Einsatzes von Atombomben kommt verschlimmernd dazu.</p>



<p>Um den Bogen wieder zu meinem Besuch in Natzweiler zu spannen, zitiere ich den ebenso überlebenden französische Deportierten, Robert Salomon und schöpfe daraus Hoffnung:</p>



<p>„Die Geburtsstunde unserer Solidarität als freie Menschen, unserer fortan gemeinsamen europäischen Brüderlichkeit über Sprachbarrieren, Nationalitäten, Religionen, Überzeugungen und Grenzen hinweg schlug in den Konzentrationslagern. So etwas sollten weder wir noch unsere Kinder und Enkel, ja, die Menschheit an sich, jemals wieder erleben. … Es lebe Europa, es lebe die Freiheit und es lebe der Frieden.“</p>



<p>Mit Frieden sind wir in der Lage wieder alles zu richten, denn gemeinsam sind wir stark, kreativ, fleißig und klug.</p>



<p>Ich gehe jetzt schlafen und höre die Zeilen der Musik von Silbermond aus der heutigen Zeit:&nbsp;</p>



<p class="has-text-align-center">„Und weiße Fahnen wehen</p>



<p class="has-text-align-center">und alle sind frei, frei, frei</p>



<p class="has-text-align-center">Diese Nacht mein Freund</p>



<p class="has-text-align-center">hab ich vom Frieden geträumt.“</p>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>GQMG Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung e.V.</title>
		<link>https://vaeth.de/gqmg-gesellschaft-fuer-qualitaetsmanagement-in-der-gesundheitsversorgung-e-v/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Joachim Väth]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jul 2022 14:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsversorgung]]></category>
		<category><![CDATA[GQMG]]></category>
		<category><![CDATA[ISO 9001]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätsmanagement]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Back to the Roots. Schon 2014-2017 dabei gewesen, bin ich seit Juli 2022 wieder Mitglied der &#8222;größten deutschsprachigen Fachgesellschaft für fachlich, wissenschaftlich oder berufspolitisch auf dem Gebiet des Qualitätsmanagements in der Gesundheitsversorgung tätige Personen aller entsprechenden Berufsgruppen.&#8220;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://vaeth.de/gqmg-gesellschaft-fuer-qualitaetsmanagement-in-der-gesundheitsversorgung-e-v/">GQMG Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung e.V.</a> erschien zuerst auf <a href="https://vaeth.de">Joachim Väth</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Back to the Roots. Schon 2014-2017 dabei gewesen, bin ich seit Juli 2022 wieder Mitglied der &#8222;größten deutschsprachigen Fachgesellschaft für fachlich, wissenschaftlich oder berufspolitisch auf dem Gebiet des Qualitätsmanagements in der Gesundheitsversorgung tätige Personen aller entsprechenden Berufsgruppen.&#8220;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://vaeth.de/gqmg-gesellschaft-fuer-qualitaetsmanagement-in-der-gesundheitsversorgung-e-v/">GQMG Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung e.V.</a> erschien zuerst auf <a href="https://vaeth.de">Joachim Väth</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>DGQ Deutsche Gesellschaft für Qualität e.V.</title>
		<link>https://vaeth.de/dgq-deutsche-gesellschaft-fuer-qualitaet-e-v/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Joachim Väth]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 May 2022 11:20:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[DGQ]]></category>
		<category><![CDATA[ISO 9001]]></category>
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		<category><![CDATA[Qualitätsmanagement]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich bin begeistertes Mitglied bei der DGQ (Deutsche Gesellschaft für Qualität e.V.)! Der eingetragene Verein, gegründet 1952, hat seinen Sitz in Frankfurt. Über das großartige Netzwerk, einer Vielzahl von Regionalkreisen und einem tollen Fundus an kompetenten und aktuellen Webinaren, um nur einige der vielen Vorteile zu erwähnen, erlebe ich den Pulsschlag des Qualitätsmanagements und bleibe [&#8230;]</p>
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<p>Ich bin begeistertes Mitglied bei der DGQ (Deutsche Gesellschaft für Qualität e.V.)! Der eingetragene Verein, gegründet 1952, hat seinen Sitz in Frankfurt. Über das großartige Netzwerk, einer Vielzahl von Regionalkreisen und einem tollen Fundus an kompetenten und aktuellen Webinaren, um nur einige der vielen Vorteile zu erwähnen, erlebe ich den Pulsschlag des Qualitätsmanagements und bleibe fachlich up-to-date.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://vaeth.de/dgq-deutsche-gesellschaft-fuer-qualitaet-e-v/">DGQ Deutsche Gesellschaft für Qualität e.V.</a> erschien zuerst auf <a href="https://vaeth.de">Joachim Väth</a>.</p>
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		<title>Julia oh Julie</title>
		<link>https://vaeth.de/julia-oh-julie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Joachim Väth]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Apr 2022 09:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bonvivant]]></category>
		<category><![CDATA[Cuisine]]></category>
		<category><![CDATA[Gourmet]]></category>
		<category><![CDATA[Kochkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Michelin Sterne]]></category>
		<category><![CDATA[Sterne Köche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>oder frei nach dem Motto:&#160;O Captain my Captain,&#160;ein Zitat aus dem Club der toten Dichter.&#160; Was sollen diese Anregungen?&#160; Julia steht hier für Julia Child (*&#160;15. August 1912;&#160;†&#160;13. August 2004)&#160;eine US-amerikanische Kochbuchautorin sowie die erste große TV-Köchin. Sie hat einmal gesagt: „Menschen, die es lieben zu essen, sind die besten Menschen.“ Das fand ich gut [&#8230;]</p>
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<p>oder frei nach dem Motto:&nbsp;<em>O Captain my Captain,&nbsp;</em>ein Zitat aus dem Club der toten Dichter.&nbsp;</p>



<p>Was sollen diese Anregungen?&nbsp;</p>



<p>Julia steht hier für Julia Child (*&nbsp;15. August 1912;&nbsp;†&nbsp;13. August 2004)&nbsp;eine US-amerikanische Kochbuchautorin sowie die erste große TV-Köchin. Sie hat einmal gesagt: „Menschen, die es lieben zu essen, sind die besten Menschen.“ Das fand ich gut und habe mich sehr mit diesem Thema beschäftigt und viele hilfreiche Erkenntnisse für das tägliche Leben, sei es beruflich oder privat, entdecken und anwenden können. Ihr Buch&nbsp;<em>Mastering the Art of French Cooki</em>ng habe ich natürlich gekauft und gehört wie das Buch&nbsp;<em>Kochkunstführer</em>&nbsp;des Franzosen Georges Auguste Escoffier (*&nbsp;28. Oktober 1846;&nbsp;†&nbsp;12. Februar 1935) zu meiner umfangreichen Kochbuchsammlung.&nbsp;Kaiser Wilhelm II nannte ihn einst den „Kaiser aller Köche.“ Er war aber noch mehr als ein genialer Koch: er war der erste Reformator der Küche des 20. Jahrhunderts, der den Mut hatte, neue Wege für die Zukunft zu weisen.&nbsp;</p>



<p>Merken Sie es schon. Theorie und Praxis – Handwerk und Kunst – Qualität und Kreativität! Auf der einen Seite inspirieren die wunderbar geschriebenen Kochbücher zum Lesen und Verstehen des Handwerks, aber um tiefer in die Materie einsteigen zu können, musst Du weitergehen. Zwei Möglichkeiten möchte ich ansprechen. Entweder man geht schön aus, wählt ein Restaurant wo bestenfalls Küche, Service und Ambiente in stimmigem Einklang miteinander musizieren oder man legt Hand an und kocht selbst. Das ganz große Kino ist natürlich der Reigen von lesen, selber kochen, dabei Neues ausprobieren und eigene Wege finden – hier passt sehr schön ein Zitat von Harald Wohlfahrt: Nimm dir Zeit zum Kochen. Sie ist die Quelle des Glücks – sowie die Einatmung der Genusswelt in einem außergewöhnlichen Restaurant.</p>



<p>Winston Churchill hat dies vereinfacht so ausgedrückt: „Man soll dem Leib etwas Gutes bieten, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen.“ Aber Achtung!&nbsp;<em>Essen ist ein Bedürfnis, Genießen ist eine Kunst</em>. Ich weiß nicht von wem dieser Satz stammt, aber er legt den Finger in die Wunde. Ich halte es mit dem Genuss eher mit Jean-Jacques Rousseau: „Der höchste Genuss besteht in der Zufriedenheit mit sich selbst.“</p>



<p>Seit 1989 habe ich die Welt der Haut&nbsp;Cuisine&nbsp;erkunden können und ein 950-seitiges Buch über 30 Jahre Gaumenfreuden geschrieben. Ich durfte die Signaturen von den Großen der Großen (um nur einige zu nennen: Bocuse, Haeberlin, Rocca, Mangeleer, Koefoed, Wohlfahrt, Wissler, Bau, Jürgens, Lumpp, Hartwig, Müller, Raue, Winkler, Haas, Fehling, Erfort, Rambichler, Bühner, Kempf, Otto, Henkel, Bräuer, Steiner, Hagen-Wiest, Ferrantino, Rüffer, Ollech, Frank, Lohse, Herrmann, Schäfer, Sackmann, Burkhardt, Westermann, u.v.v.m.)&nbsp;&nbsp;mit allen Sinnen&nbsp;– gustatorisch, olfaktorisch, visuell, manchmal auch haptisch und akustisch – erleben und genießen.&nbsp;</p>



<p>Es ist ein Erlebnis und eine unglaubliche Freude. So viele Themen und Komplexe, die alle beobachtet werden können, wenn man dann hinschaut: Organisation, Planung, Einkauf, Produkte, Qualifikation des Personals, Teamwork, Kreativität, Handwerk, Kunst, Detailarbeit, Time-Management, Qualitätswesen, Hygiene und Service, etc.</p>



<p>Alles existenzielle Dinge, die optimiert erledigt gehören. Jeder hat dabei auch seine eigene Philosophie, seine eigene Interpretation der Dinge, die es so spannend und anregend machen.&nbsp;</p>



<p>Da passt doch das Zitat von Johann Wolfgang von Goethe: „Wenn ihr gegessen und getrunken habt (Paula Bosch gilt an dieser Stelle mein persönlich großer Dank für Ihre erklärende Expertise), seid ihr wie neu geboren; seid stärker, mutiger, geschickter zu eurem Geschäft.“</p>



<p>Aber das Wichtigste von allem: Es sind die Menschen, die dich begleiten, die Freunde, die die Leidenschaft teilen, die Momente und Geschichten, die zusammen erlebt werden! Ich möchte wirklich keins meiner gemeinsamen Abendmahle – das hat schon Jesus mit seinen Jüngern so vorgelebt – missen. Sie sind unvergesslich.</p>



<p>„Essen verbindet Menschen, wie nichts anderes es könnte.“&nbsp;<em>Yotam Ottolenghi</em></p>



<p>Zum Schluss kommt wie immer das Beste, siehe auch gleichnamigen Film.</p>



<p>Oh Captain, mein Captain … es steht für eine „inspirierende Art zu denken und zu leben.“&nbsp;</p>



<p>Der Lehrer John Keating fordert seine Schüler auf, „sich nicht stumpf Regeln zu beugen, sondern selbst zu denken, selbst zu handeln und ihre Träume zu verfolgen.“</p>



<p>In diesem Sinne.</p>



<p>Euer Joachim Väth</p>



<p>PS: was Julie mit meiner Anregung zu tun hat … findet ihr selbst heraus …&nbsp;</p>



<p>der Film heißt übrigens: Julia &amp; Julie (zwei wahre Geschichten)</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://vaeth.de/wp-content/uploads/2021/10/JV-BV-738x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-48080" width="287" height="397"/></figure>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://vaeth.de/wp-content/uploads/2021/10/JV-Bonvivant-1-723x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-48083" width="285" height="404"/></figure>
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		<title>Kopf ohne Grenzen</title>
		<link>https://vaeth.de/kopf-ohne-grenzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Joachim Väth]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Apr 2022 19:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute war ich bei herrlichem Sonnenschein in Kaysersberg im Elsass. Gründer von Kaysersberg war Friedrich II. von Hohenstaufen (* 1194 + 1250). Und auf meiner Tour durch die Region entdecke ich immer wieder den Namen Albert Schweitzer. „Er legte seinerzeit den Grundstein zur humanitären medizinischen Hilfe, galt zu Lebzeiten als Vorreiter im Bereich der ökologischen [&#8230;]</p>
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<p>Heute war ich bei herrlichem Sonnenschein in Kaysersberg im Elsass. Gründer von Kaysersberg war Friedrich II. von Hohenstaufen (* 1194 + 1250). Und auf meiner Tour durch die Region entdecke ich immer wieder den Namen Albert Schweitzer. „Er legte seinerzeit den Grundstein zur humanitären medizinischen Hilfe, galt zu Lebzeiten als Vorreiter im Bereich der ökologischen Ethik und wurde 1952 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.“ So war auf einer Tafel zu lesen.&nbsp;</p>



<p>Die Landschaft zog mich komplett in meinen Bann, die mittelalterliche Stadt, die Weinberge rings herum, der Blick von der Kaysersberger Burg bis hin zum Kaiserstuhl und dahinter ragend: der Schwarzwald.</p>



<p>Und wieder eine Tafel, die mich zum Nachdenken anregte …</p>



<p>„In weiter Ferne erkennt man Deutschland. Können Sie innerhalb dieser abwechslungsreichen Landschaftsbilder eine Landesgrenze ausmachen?</p>



<p>Die wahren Grenzen sind zunächst in unseren Köpfen zu suchen! Ich betrachte mich weder als Elsässer oder Flamen, Deutschen oder Franzosen, Europäer oder Afrikaner und dies nur aus einem einzigen Grunde: weil nämlich nicht alle Menschen zu diesen Gruppen gehören. Mein Leben lang wird meine Persönlichkeit durch den Vergleich mit anderen geschaffen und gestärkt. Und je andersartiger diese „anderen“ sind, desto vielseitiger gestaltet sich meine Persönlichkeit. Die kunterbunte Mischung von Sprachen, Kulturen, Ansichten … ist für ein ausgewogenes Gleichgewicht der Menschen ganz einfach unabdinglich.“ Albert Schweitzer</p>



<p>So wie Ohno und Deming meine Vorbilder sind, ist es Albert Schweitzer für das Gesundheitswesen und die Ethik. Warum …</p>



<p>„Weil ich es verdient habe?</p>



<p>Sind Sie außer Atem oder nicht? Das ist aber eigentlich gar nicht so wichtig … denn Sie sind oben angekommen! Die unternommenen, körperlichen Anstrengungen – die Ihnen je nach physischer Kondition gegebenenfalls als beschwerlich erscheinen mögen – hätte niemand für Sie unternehmen können und … niemand anderes kann den Erfolg und die Belohnung für diese Anstrengungen an Ihrer Stelle ernten!</p>



<p>In der Werbung wird Ihnen täglich mehrere hundert Male zu verstehen gegeben, dass Sie dieses neue Objekt nicht nur unbedingt brauchen, sondern dass Sie dieses Objekt auch verdienen. Und zwar sofort! In dieser perfekten Welt, in der der Rhythmus einer Nanosekunden-Kultur vorherrscht, sind die Begriffe „Dauer“ und „Anstrengungen“ in Vergessenheit geraten … oder gelten nur für diejenigen, die für Sie arbeiten!</p>



<p>Diese uns ganz selbstverständlich „zustehende“ Leichtigkeit wirkt sich automatisch auf unsere Wahrnehmung der Realität bzw. der reellen Welt aus. Wird uns und der Gesellschaft hierbei ein wirklicher Gefallen getan?“</p>



<p>Im Gegensatz zu den Wahrnehmungen und Empfindungen, die unser „Zeitgeist der Gegenwart“ zu übermitteln versucht, handelt es sich bei einer Lebensweise ganz ohne physische, intellektuelle oder auch moralische Anstrengungen jedoch um eine Lebensweise, die uns das wichtigste Nahrungsmittel für den Menschen, überhaupt, nämlich das Gefühl, die eigenen Grenzen erfolgreich überschritten zu haben, vorenthält!</p>



<p>Nur die Kraft, die in dem Erleben dieser Widerstände innerlich lauterer und stärker wird, kann sie überwinden. Die, die sich einfach dagegen auflehnt, verbraucht sich darin.“</p>



<p>So dokumentiert auf einem weiteren Schild von Schweitzer in Kaysersberg, gesichtet nach einem kleinen Spaziergang bergauf …</p>



<p>Ich habe den Tag aufgesaugt, die Geschichte und die Tiefgründigkeit der Aussagen von Albert Schweitzer, die für mich noch heute aktuell sind! Besuchen Sie das wunderschöne Elsass und genießen Sie 🙂</p>


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